Es ist Zeit für den Jahresrückblick!

Die bild-schön medienproduktion wünscht allen Freunden und Kunden ein gutes, gesundes und gesegnetes neues Jahr 2020! Und vor allem Zeit, denn Zeit ist der wahre Luxus unserer Zeit!

Wir haben uns Zeit genommen und einen Spitzahorn im Naturpark Altmühltal durch ein ganzes Jahr begleitet, zwölf Monate, vier Jahreszeiten  … wie doch die Zeit vergeht!

Zeit für einen kleinen filmischen Jahresrückblick.

2019 war für mich ein Jahr voller Reisen. Fünf Wochen durfte ich insgesamt in Island verbringen, zu unterschiedlichen Jahreszeiten von Januar bis Mai für ein spannendes journalistisches Projekt, um Land und Leute kennenzulernen. http://bild-schön-medien.de/island-aussergewoehnlich-anders Eine echte Horizonterweiterung.

Im Auftrag des St. Michaelsbundes waren wir zu Gast im Kloster Scheyern, das 2019 900jähriges Benediktiner-Jubiläum gefeiert hat.

Und im Juli haben wir in Portugal – bei der Tanz-Weltmeisterschaft.

Und schließlich im Oktober in Palermo/Sizilien – eine Reise zum Thema Seenotrettung ans Mittelmeer – an die tödlichste Grenze der Welt, 19.000 Menschen sind dort seit 2014 gestorben. Die staatliche Seenotrettung wurde eingestellt, jetzt will die Evangelische Kirche in Deutschland ein eignes Schiff schicken.

#messerindertasche: Aiwanger

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort und journalistisches Gespür. Diese Kombination war es, durch die mein Mitschnitt einer Rede von Hubert Aiwanger (Freie Wähler) einige Tage bayerische und auch nationale Medien beherrschte. In Rundschau und Abendschau und bei BR24 machten wir die, wie ich finde unverantwortliche Aussage des stellvertretenden Bayerischen Ministerpräsidenten öffentlich. Wohlgemerkt war es kein Kommunalpolitiker oder Hinterbänkler, der diese Aussage gemacht hat: “Ich bin überzeugt, Bayern und Deutschland wären sicherer, wenn jeder anständiger Mann und jede anständige Frau ein Messer in der Tasche haben dürfte und wir würden die Schwerkriminellen einsperren.“

Hubert Aiwanger, Wirtschaftsminister, sagte das bei der Eröffnung der Internationalen Jagd- und Schützentage auf Schloss Grünau am Freitag, 11. Oktober 2019. Normalerweise verbreiten Grußworte von Ministern bei Veranstaltungen wie dieser eher Langeweile und ich schneide sie nicht mit. Doch hier wurde mir schnell klar, dass Aiwanger seinen Jägerfreunden etwas beweisen wollte. Und so filmte ich die Rede, die nicht nur wegen dieses Zitats unverantwortlich war. Aiwanger nutzte den Auftritt, um gegen alle, die anders denken und ticken als er zu polemisieren. Weitere Zitate:

„Wir müssen uns jetzt öffentlich noch mehr gegen diese Spinner zur Wehr setzen. (…) Wenn dann die Veganer uns angreifen, dann gehen wir mal gemeinsam drauf und sagen wir, wovon lebst denn Du überhaupt. Du lebst doch gar nicht gesund, schau Dich doch mal an. Meistens sieht man es ja schon am Aussehen an.“

„Die Natur braucht mehr denn je eine ordentliche Begleitung. (…) Und das sind nicht radikale Klimademonstranten, die sich auf die Straße setzen, sondern das sind die Jägerinnen und Jäger.“

Große Resonanz in den Medien

Viele Medien griffen das Messer-Zitat Aiwangers auf. Und es gibt daran nichts zu deuten: Aiwanger rief zur Bewaffnung und Selbstverteidigung auf. Anständige Bayern dürfen das, so sein martialisches historisches Weltbild. Gerade in Zeiten, in denen der Ton rauher wird, eine unverantwortliche Aussage. Die Kommentare der Opposition und der Medien waren eindeutig.

https://www.br.de/mediathek/video/aiwanger-bei-eroeffnung-der-jagdmesse-uebers-ziel-hinausgeschossen-av:5da49c6ae364e900134aebfe

Der BR im Online-Auftritt am 14. Oktober: „Grünen-Fraktionschefin Katharina Schulze beklagte, Aiwanger inszeniere sich derzeit als volkstümlicher Bierzeltminister. “Seine Empfehlung an die Bayerinnen und Bayern, im Alltag ein Selbstverteidigungsmesser mitzuführen, ist nicht nur dumm, sondern auch gefährlich”, sagte sie dem BR.

Es sei Aufgabe der Polizei, für Sicherheit auf den Straßen und Plätzen zu sorgen; sie habe das Gewaltmonopol. “Wer zur Selbstbewaffnung der Bürgerinnen und Bürger aufruft, redet einem Faustrecht das Wort.”

https://www.br.de/nachrichten/bayern/aufruf-zur-selbstbewaffnung-kritik-an-aiwanger-aussage,ResH5UO

Und am 15. Oktober zitiert der BR die Polizeigewerkschaft: „Kritik am Aiwanger-Zitat kam auch von der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Bayern. Deren Landeschef Rainer Nachtigall betonte, die Sicherheitslage in Bayern sei – auch dank der Polizei – so gut, dass “wir als DPolG Bayern nichts von dem Vorschlag von Hubert Aiwanger halten”. Viel wichtiger wäre laut Nachtigall, erst einmal ein “Lagebild Messerangriffe” zu erstellen, “ob überhaupt so viele Messerangriffe stattfinden oder ob es nur ein subjektives Gefühl durch die Berichterstattung ist”.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/messerindertasche-aiwanger-bezichtigt-gruene-der-luege,Rey0HXJ

Aiwanger und der Rechtsstaat

Hubert Aiwanger macht das, was man in solchen Situationen gerne macht – man geht zum Gegenangriff über. Er bezichtigt die Grünen der Lüge, sagt die Vorwürfe seien „zusammengelogen“. Naja, so einfach ist es nicht. Seine Aussage ist schließlich dokumentiert und eindeutig. Und auch Aiwangers Satz, dass man Schwerkriminelle wegsperren müsse, mutet schon merkwürdig an in einem Rechtsstaat. Der Freistaat Bayern sperrt Schwerkriminelle weg und Aiwanger ist Teil der Regierung dieses Staates.

Auch der Kommentar „Aiwangers beschämende Messer-Äußerung“ aus der Süddeutschen Zeitung vom 15. Oktober ist eindeutig:

„Egal, wie lange Hubert Aiwanger noch Wirtschaftsminister sein wird, er wird als Politiker in Erinnerung bleiben, der von einer Peinlichkeit zur nächsten stolperte. Er selbst gefällt sich anscheinend immer besser in der Rolle des Spalters und Provokateurs. Der klassische Aiwanger-Auftritt funktioniert stets nach gleichem Muster: Er spricht ein Thema auf möglichst schlichte Weise an und teilt dabei die Welt in “Die” und “Wir”. “Die” sind immer Veganer, Grüne, Städter und sonstige Deppen. “Wir” sind brave, anständige, vernünftige Bürger, Bauern, Schützen, Autofahrer oder geerdete Niederbayern.

 Leider gibt es mehr als genug Leute, die auf diesen klassischen Populisten-Trick reinfallen und Aiwanger für jeden Unsinn zujubeln. Auf den Internationalen Jagd- und Schützentagen auf Schloss Grünau sagte er am Wochenende: “Ich bin überzeugt, Bayern und Deutschland wären sicherer, wenn jeder anständige Mann und jede anständige Frau ein Messer in der Tasche haben dürfte, und wir würden die Schwerkriminellen einsperren. Das wäre der richtige Weg.”

 Das sind beschämende Sätze für einen stellvertretenden Ministerpräsidenten. Er ist also anscheinend der Meinung, dass Schwerkriminelle hierzulande nicht eingesperrt werden – da könnte er sich vielleicht mal beim Innen- oder Justizminister informieren, wie Polizei und Justiz funktionieren. Dann wüsste er auch, dass speziell “Schwerkriminelle” sehr wohl eingesperrt werden. Seine Äußerung lässt sich aber auch so interpretieren, dass sich anständige Bürger mit Messern bewaffnen sollten, weil Bayern unsicher ist. Das ist nicht nur falsch, es ist sogar gefährlich, auch wenn es Aiwanger anders gemeint haben will.

Mit dem eigentlichen Thema – dem möglichen Verbot von bestimmten Messern in der Öffentlichkeit und den Sorgen der Brauchtumsvereine – hat Aiwangers Dahergerede nichts mehr zu tun. Aber es geht ihm ja auch um das Schüren von Emotionen und nicht um praktische Politik, die halt immer ein bisschen komplexer als ein Stammtischspruch ist. Am Wochenende treffen sich die Freien Wähler zur Landesversammlung. Man darf gespannt sein, auf wen Aiwanger dann eindrischt und wie lange die Partei seine Ausfälle noch mittragen will.“

https://www.sueddeutsche.de/bayern/bayern-aiwanger-messer-waffen-kommentar-1.4641863

Mit Humor

Und dann die Versuche, die Entgleisung mit Humor leichter erträglich zu machen:

Zum Beispiel bei „Ringlstetter“ im BR Fernsehen

https://www.br.de/mediathek/video/ringlstetter-aiwanger-und-das-messer-av:5da97416655a6f001a5b16c7

Das Ende der Welt von Helmut Schleich

https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowelt/ende-der-welt-messer-hubert-100.html

Die Glosse aus dem ZEIT Magazin vom 16.10.19.

https://www.sueddeutsche.de/bayern/bayern-aiwanger-messer-waffen-kommentar-1.4641863

Lebendige Geschichte(n)

Wenn sich Zeitgeschichte und Geschichte(n) vor Ort begegnen, dann entstehen daraus besonders spannende Filme. Wie beim Donau-Ruder-Club in Neuburg an der Donau (DRCN). Zum 100. Geburtstag 2019 produziert die bild-schön medienproduktion einen Jubiläumsfilm. Eintauchen in die Zeitgeschichte. Und in die Vereinsgeschichte. Lebendige Geschichte! Mit starken Bildern, Interviews und O-Tönen. Und natürlich mit starker Montage, Musik und Text – dann wird die Geschichte lebendig.

“Vor 100 Jahren  – kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs – wird der Donau-Ruder-Club-Neuburg am 3. Dezember 1919 von elf begeisterten Paddlern gegründet.  (…) Aus dem Verein gehen – bis heute – spannende Persönlichkeiten hervor. So zum Beispiel den legendären Karl Schott. Er wird in der ersten Hälfte der 20er Jahre mit mehreren Weltrekorden im Tourenpaddeln einer der bekanntesten Faltbootfahrer seiner Zeit. Der Abenteurer reist per Boot bei mehreren Touren bis zum Schwarzen Meer, Konstantinopel – das heutige Istanbul, Kairo und nach Bagdad. (…) Der Nationalsozialismus macht auch vor dem Kanusport nicht Halt. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs werden fast alle aktiven Mitglieder eingezogen. Die Bilanz ist schrecklich: 31 Mitglieder sind während des Krieges gefallen oder werden vermisst. Bootshaus, Boote und Steg werden schwer beschädigt. ” So heißt es im Text.

Ein Glücksfall

Das Archiv und die Geschichte des DRCN sind ein Glücksfall für den Filmemacher. Über 100 Jahre haben die Aktiven des Vereins Geschichte geschrieben und diese auch aufgeschrieben. Ungezählte Dokumente, Fotos, alte Filme, Pokale, Urkunden sind vorhanden und werden geschickt zum Film montiert. Und der kam beim Fest zum 100. Geburtstag gut an: “Große Begeisterung bei den Gästen und auch die eine andere Emotion löste der Höhepunkt des Abends aus: ein Film von Axel Mölkner-Kappl, der in knapp 25 Minuten die 100-jährige Geschichte des Vereins noch einmal Revue passieren lässt”, schreibt Katrin Kretzmann im “Donaukurier”. Und in der “Neuburger Rundschau” schreibt Manfred Rinke: “Aber dennoch gab es einen unumstrittenen Höhepunkt: den “Jahrhundert-Film” von Axel Mölkner-Kappl. Dem Journalist, der für den Bayerischen Rundfunk arbeitet, gelang ein überaus gelungener, professionell gemachter Streifen, der einen Querschnitt von den Anfängen über die schwierige Zeit des Zweiten Weltkriegs bis in die Gegenwart zeigte.”

Der Film ist auf der Homepage des DRCN eingebunden. Dokumentation mit starken Protagonisten und ihren Geschichten sind eine Spezialität der bild-schön medienproduktion. Wie zum Beispiel auch bei der Dokumentation “Es waren schöne Jahre im Assmann-Kreil” im Auftrag des Stadtarchivs der Stadt Neuburg über die Geschichte eines Traditionslokals, das nun geschlossen wird.

Ob Lokalgeschichte, die Entstehung und Entwicklung eines Unternehmens, Vereins oder einer Idee – die bild-schön medienproduktion setzt Historie in spannende Filme um.

Zu Fuß durch die “Fränkische”

Einfach zu Fuß loslaufen. Kleines Gepäck. Ein paar Gedanken im Kopf. Die Fränkische Schweiz als Ziel. Doch ist das im 21. Jahrhundert überhaupt noch angesagt – einfach ein paar Tage gehen, wandern? Wo doch aufgemotzte Autos, Cabrios, Motorräder oder mindestens Mountainbikes angesagt sind. Ja, wandern ist angesagt. Warum? Gründe gibt es viele. Freiheit, Gedanken, Kulinarisches, Landschaft, Langsamkeit, Menschen, Nachdenken, Natur, Ruhe, Selbsterfahrung, Traumhaft, Tiere. Und im Laufe meiner Wanderung kommt noch eine wichtige Erkenntnis dazu … Ich möchte Euch Mut machen, es selbst auszuprobieren. Viele träumen davon.

Vorbereitung

Die Vorbereitung: einen Ausgangspunkt wählen, der gut mit dem Zug zu erreichen ist. Mit der Anreise per Bahn stimmt man sich gut ein und nimmt schon mal ordentlich Tempo raus. Denn darum geht es ja. Mein Ausgangspunkt ist Forchheim.  Und rund um Bamberg soll die Tour enden. Gut drei Tage nehme ich mir Zeit; wie ich finde eine vernünftige Länge, vor allem weil ich ja keine Routine habe. Wichtig für mich: wenig Gepäck. Ich bringe es vielleicht auf sieben Kilo: Wechselkleidung, Lesestoff, Notizbuch, Fotoapparat, kleines Proviant, ein Liter Wasser, Wanderstöcke, Ladegerät und -kabel, Powerbank, Handy, denn ich habe mich für die App “Komoot” entschieden. Mit ihr finde ich mich gut zurecht, auch wenn sie manchmal viel zu umständlich ist. Sie braucht aber viel Strom und deshalb gehört die Powerbank zur Grundausstattung. Jetzt braucht es nur noch etwas Mut und los geht’s.

Wanderung

Ich starte in Forchheim, Heimat. Der Kellerwald seit jeher ein magischer Ort. Unter riesigen Laubbäumen geht man “auf den Keller”. Eine fränkische Eigenart. Die Keller waren einst die Stollen, in denen man das Bier kühl lagerte. Heute kann man dort wunderbar Brotzeit machen. Noch ein paar Kilometer weiter ist Serlbach meine erste Station; eine Nacht im Gasthaus zu den Linden.

Die beste Entscheidung meiner Wanderung: früh loslaufen angesichts der Hitze  – Start mit dem ersten Licht um 5.30 Uhr. Der Tag beginnt und ich laufe dem magischen “Walberla“, für mich der Berg der Franken, entgegen. Offiziell heißt der Berg Ehrenbürg, 531 m hoch. Soll schon ein Kultplatz der Kelten gewesen sein – das verwundert nicht, denn bis heute hat das Walberla – der Name stammt vermutlich von der heiligen Walburga – eine ganz besondere Anziehungskraft. Die Fotos vom Walberla oben.

Abstieg Richtung Leutenbach – alle Dörfer liegen im Tal und ich sammle ordentlich Höhenmeter. Wieder rauf durch einen schattigen Buchenwald auf die Höhe in Richtung Hetzelsdorf. Der Brauereigasthof Penning-Zeissler dort ein Muss. Diese Kombination von schattigen Wanderwegen in phantastischen Wäldern und weiten freien Strecken auf den Höhenzügen der Fränkischen und dazu die Brauereien und Keller in markanten Dörfern – das macht die “Fränkische” aus.

Weiter geht’s: von Hetzelsdorf über Wannbach, entlang des Terrassen des nahezu ausgetrockneten Weißenbach in Richtung Ebermannstadt. Dann komme ich am historischen Judenfriedhof von Pretzfeld und dem neuen Friedwald von Ebermannstadt vorbei. 28 Kilometer die erste große Tagesetappe bis Ebermannstadt.

Am Ende sind es rund 80 Kilometer von Forchheim über Ebermannstadt und Streitberg bis Bamberg.

Am nächsten Tag zunächst ein kleiner Schlenker durchs Wiesenttal nach Streitberg. Die Sonne geht über der Ruine Neideck auf und erhellt nach und nach Streitberg – magische Momente. Auf dem “Frankenweg” hoch über Streitberg, weiter Richtung Unterleinleiter, Tiefenstürmig, Tiefenhöchstädt, den Sender Kälberberg, Mistendorf bis nach Geisfeld – nach 34 km Belohnung auf dem Keller der Brauerei Griess.

Und schließlich am letzten Tag durch den Hauptsmoorwald hinein nach Bamberg, noch einmal gut 10 km.

Erkenntnisse

“Hart aber herzlich” und pragmatisch, so sind die Franken. Ehrlich interessierte Menschen begegnen mir, die sich gerne in Gespräche verwickeln lassen. Sei es auf dem Mountainbike oder auf dem Keller. Nur Wanderer, die begegnen mir kaum. Stattdessen – wenn man immer tiefer in den eigenen Wanderrhythmus eintaucht – Kopfschütteln über die Fortbewegung der Menschen. Da werden die schicksten Cabriolets und die fettesten Maschinen bewegt – die eigenen Füße werden kaum noch gebraucht. Der “FD”, der Fränkische Tag, bei dem ich einst mein journalistisches Handwerk erlernte und der mich auf der Wanderung begleitet, schreibt auf Seite 2 groß vom Klimawandel. Ich erlebe den Wandel Tag für Tag. Das ausgetrocknete Plateau des “Walberla”, vertrocknete Mais-Wüsten mit aufgebrochenen wüstenartigen Böden auf so manchem Hochplateau in der “Fränkischen”. Wir erregen uns über Donald Trump und andere, die den Klimawandel einfach leugnen. Dabei leugnen wir ihn durch unser auto-mobiles Verhalten ja selber Tag für Tag. Selbst die geringsten Strecken zum liebevollen Dorfladen von Unterleinleiter legen die Einheimischen noch mit dem Auto zurück.

Bei so einer Wanderung lernt man die Natur von einer anderen Seite kennen. Rehkitz, Ringelnatter und Feldhasen – intakte Wälder, die auch bei größter Hitze kühl bleiben – die Wanderung lehrt einen so manche Achtsamkeit – vor der Natur, vor einem selbst, vor anderen. Zur Nachahmung empfohlen!